Vegane Käse Kartoffel Suppe

Vegane Käse Kartoffel Suppe

Erst nach zweieinhalb Jahren, die ich mich vegan ernähre, habe ich nun endlich Hefeflocken für mich entdeckt! Manche von euch können vielleicht nicht nachvollziehen, dass es so lange gedauert hat und ich Hefeflocken am Anfang echt eklig fand. 😀 Doch vielleicht geht es machen von Euch ja auch ähnlich und Ihr habt auch etwas Zeit gebraucht um auf den Geschmack zu kommen. Mittlerweile liebe Ich Hefeflocken so sehr und koche wirklich oft damit. Letzte Woche hatte ich richtig Lust auf eine cremige Kartoffelsuppe. Da ich zufälligerweise am Tag davor Hefeflocken im Bioladen mitgenommen hatte, habe ich dieses leckere Rezept für eine cremige, pflanzenbasierte Käse Kartoffel Suppe fürch mich entdeckt.

Wasche oder schäle die Kartoffeln und schneide sie in Viertel. Gebe die Kartoffeln zusammen mit dem Wasser, der Pflanzenmilch und der Gemüsebrühe in einen Topf. Koche die Kartoffeln solange bis sie weich sind. Dann kannst du so viele Kartoffeln wie du möchtest mit der Flüssigkeit in einen Mixer geben ( Ich benutzte einen Hochleistungsmixer von Omniblend ) und alle anderen Zutaten hinzufügen. Mixe alles solange bis eine feine Suppe entsteht ( keine Stückchen mehr vorhanden sind.) Dann kannst du die Suppe zurück zu den übrigen Kartoffeln in den Topf geben und nochmal kurz köcheln lassen. Natürlich kannst du jetzt noch nach Belieben Brokkolie, anderes Gemüse, Hefeflocken und andere Gewürze hinzufügen, ich verwende gerne noch etwas Knoblauch und Petersilie.

Käsesoße

Nach einigem ausprobieren und experimentieren, habe ich herausgefunden, dass man dieses Rezept auch wunderbar für eine vegane Käsesoße nehmen kann ( mit ein paar kleinen Änderungen). Diese passt super zu Nudeln, Aufläufen, Wraps etc….Dazu füge ich einfach noch 2 große Karotten hinzu und mixe alles zusammen zu einer glatten Soße. Wer seine Käsesoße etwas dicker mag kann hier auch noch 100g Tofu oder für einen etwas intensiveren Geschmack Tempeh hinzufügen, auch sehr lecker!

Ich persönlich mag es zu meiner Käse Kartoffel Suppe noch etwas Brokkoli mit in die Suppe zu geben, hier kannst Du natürlich auch jedes andere Gemüse deiner Wahl verwenden. (Bei der Käsesoße ersetzte ich ihn allerdings durch die Karotten.) Am Ende schmecke ich die Suppe gerne mit etwas Knoblauch und Petersilie ab, aber auch hier hast du natürlich die Freiheit deine Lieblingsgewürze zu verwenden. Wenn ich es besonders cremig, käsig mag dann kippe ich auch hier noch eine extra Portion Hefelocken in meine Suppe. 😉

 

Zubereitung

Wasche, schäle die Kartoffeln und schneide sie in Viertel. Gebe die Kartoffeln zusammen mit dem Wasser, der Pflanzenmilch und der Gemüsebrühe in einen Topf. Koche die Kartoffeln solange bis sie weich sind. Dann kannst du so viele Kartoffeln wie du möchtest mit der Flüssigkeit in einen Mixer geben und alle anderen Zutaten hinzufügen. Mixe alles solange bis eine feine Suppe entsteht ( keine Stückchen mehr vorhanden sind.) Dann kannst du die Suppe zurück zu den übrigen Kartoffeln in den Topf geben und nochmal kurz köcheln lassen.

Zutaten

  • 7 – 9 mehligkochende Kartoffeln
  • 1 Cup Pflanzenmilch
  • 2 Cups Wasser
  • 1/4 Cup Cashews
  • 1/4 Cup Hefeflocken
  • 1 EL Gemüsebrühe
  • 1 TL Senf

Optional:

  • Brokkoli
  • Karotten
  • 100g Tofu / Tempeh
  • Gewürze wie: Knoblauch , Petersilie…
 
Yama & Niyama

Yama & Niyama

Yama und Niyama sind nach Patanjali die ersten zwei Glieder des Yoga-Wegs. Sie charakterisieren die Lebensweise, den ethischen Verhaltenskodex und bestehen jeweils aus 5 Prinzipien. Yama konzentriert sich auf die Haltung gegenüber unserer Umwelt. Niyama charakterisiert die Haltung gegenüber uns selbst.

Yama

Yama, unsere Haltung gegenüber unserer Umwelt wird charakterisiert durch: 5 ethische Prinzipien, welche Mäßigung uns Zurückhaltung fördern sollen:

 

  1. Überlegtes und behutsames Umgehen mit allem was lebt, besonders mit den Lebewesen, die hilflos sind oder sich in Schwierigkeiten befinden.

Das erste Prinzip verkörpert eine Lebensweise, die ein überlegtes Handeln allen Lebewesen gegenüber vorraussetzt. Das bedeutet, wie wir uns den Menschen in unserem Umfeld gegenüber verhalten und schließt auch unser Verhalten gegenüber Tieren mit ein, vor allem denen, die hilflos oder in Not sind. Durch diese Einstellung werden andere Menschen und Tiere in deiner Gegenwart liebevolle Gefühle empfinden. In meinen Augen fordert dieses Prinzip eine vegane Lebensweise, denn unschuldige, hilflose Tiere zu töten um sie zu essen ist kein behutsames oder überlegtes Handeln diesen Lebewesen gegenüber. Zudem befasst sich Veganismus nicht nur mit einer fleischfreien und tierproduktfreien Ernährung sondern auch mit vielen anderen ethischen Themengebieten.

 

         2. Aufrichtige Verständigung durch Sprache, Gesten und Handlungen

Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und Kommunikation sind so wichtig für gute Beziehungen. Unser Geist, unsere Umwelt, alles ist dem ständigen Wandel der drei Gunas unterlegen. So nehmen wir Dinge unterschiedlich wahr, abhängig von unserem geistigen Zustand, unserer Gefühlslage usw. Wörter und Sätze können sehr unterschiedlich ausgelegt werden, deshalb ist eine gute, aufrichtige Verständigung nötig, die sich nicht nur durch Sprache sondern auch durch Gesten und vor allem Handlungen ausdrückt wird. Dieses Prinzip soll uns helfen Fehler zu vermeiden. Wer kennt es nicht, dass man sich per SMS völlig falsch versteht oder andeinander vorbeiredet, weil man die Mimik oder die Betonung des anderen falsch interpretiert? Oder das schöne Sprichwort: „Taten sagen mehr als 1000 Worte“

 

 3. Nichtbegehren oder die Fähigkeit, uns von dem Wunsch nach Dingen, die uns nicht gehören, zu lösen

Neid und Eifersucht sind Gift für jede Beziehung. Wenn du nichts begehrst, was anderen gehört, so werden andere Menschen alles mit dir teilen wollen, egal wie kostbar es auch sein mag. Du hast alles was du brauchst und du befindest dich genau da, wo du sein sollst. Das Universum wird dir das geben, worum du es bittest. Höre auf dich mit anderen zu vergleichen. Wenn du dich mit jemandem vergleichen solltest, dann mit deinem Vergangenheits-Ich. Wie viel besser bist du seit gestern geworden? Aber denke immer daran: DU bist gut so wie du bist. DU bist genug. Alles was du brauchst ist bereits in dir.

 

4. Mäßigung in all unserem Tun

Durch Mäßigung wird es einem Menschen möglich die gesamte Kraft & Vitalität, die in ihm ruht, zu erfahren. Vielleicht magst du mal darüber nachdenken wie viel du konsumierst und wie viel du kreierst? Oft konsumieren wir mehr als wir erschaffen. Was konsumierst du täglich? Es fängt bei der Nahrung an, geht über Klamotten, Schuhe, Handtaschen, Uhren, Deko, Hygiene-Artikel, Fehrnsehn, Inetrnet ….. Die Liste ist unendlich lang. Nicht umsonst heißt es: “ Weniger ist mehr“ …

 

5. Die Fähigkeit uns auf das zu beschränken, was wir brauchen, und nur das anzunehmen, was uns zusteht

Das fünfte und letzte Prinzip charakterisiert unsere Bescheidenheit. Modern ausgedrückt wäre das die Bewegung des Minimalismus, welcher neuerdings wieder mehr Aufmerksamkeit und Zuspruch findet. Ganz ehrlich, eigentlich brauche ich nicht viel zum Leben. Ich würde zum Beispiel mit einem Drittel meiner Klamotten auskommen, wenn ich müsste. Wie viele Teile aus deinem Kleiderschrank hattest du in den vergangenen drei Monaten nicht an? Was aus deinem Zimmer hast du im letzten halben Jahr nicht wirklich gebraucht?  Jemand der sich auf das beschränken kann, was er braucht und was ihm zusteht, fühlt sich sicher. Wenn man nicht so viel hat kann man auch nicht so viel verlieren. Musst du dir ständig Gedanken darüber machen wie du dein Haus, dein Auto oder den neuen Fehrnseher finanzierst? Und meistens bleibt es nicht bei einem Auto oder einem Fernseher. Wenn man sich frei von zu viel Besitzt macht findet man die Zeit zum Nachdenken, zur Meditation und kann ein vollkommenes Verständnis von sich selbst gewinnen.

Niyama

Niyama, unsere Haltung gegenüber uns selbst, wird charakterisiert durch 5 Prinzipien der Selbstbeherrschung, die Grundregeln für Selbstdisziplin:

 

  1. Reinheit, die sich auf unseren Geist, Körper und unsere Umgebung bezieht

Ein Mensch mit einem reinen Geist ist nicht von falschen Wahrnehmungsmustern aus seiner Vergangenheit negativ beeinflusst. Diese falschen Wahrnehmungsmuster stören unseren Meditationsprozess und unsere Selbsterkenntnis. Nur wenn wir uns ohne Ablenkung auf ein Objekt ausrichten können, sind wir fähig über die tiefe Natur des individuellen Selbst und die Quelle der Wahrnehmung zu meditieren. Doch unser Geist kann nicht rein sein wenn es der Körper und die Umgebung nicht sind. Hast du auch schon mal das Wunder einer kalten Dusche und frischen Klamotten erlebt, wenn es dir vielleicht an dem Tag nicht so gut ging oder irgendwas einfach nicht laufen wollte? Diese Frische verleiht einem gleich ein ganz neues Lebensgefühl. Wenn ich vor meinem Schreibtisch sitzte und das Gefühl habe es will gerade einfach nicht funktionieren und ich keinen klaren Gedanken fassen kann, schaue ich mich um und stelle oftmals fest, dass mein Schreibtisch, mein Zimmer ein absolutes Chaos ist. Dazu kommt manchmal noch, dass ich morgens nur schnell meinen alten Schlabberpulli und die Leggings von vor 3 Tagen übergeworfen habe. Wie soll da in meinem Kopf Ordnung entstehen? Der einfachste und erste Schritt zu einem klaren Geist ist es dein Zimmer aufzuräumen, dein Schreibtisch in Ordnung zu bringen, vielleicht eine Dusche zu nehmen und  frische Klamotten anzuziehen.

 

2. Bescheidenheit und Zufriedenheit, die darauf beruht, dass wir mit dem glücklich sind, was wir haben und nicht ständig etwas  vermissen, was wir nicht haben

Dankbarkeit ist hier das Stichwort. Dankbarkeit für das, was wir haben, ist die Grundlage um mehr Positives in unser Leben einzuladen. Du ziehst das in dein Leben, um was sich deine Gedanken drehen. Das ist das Gesetzt der Anziehung: Negative Gedanken ziehen negative Situatonen in dein Leben und genauso ziehen positive Gedanken, positive Situationen in dein Leben. Wie sollst du also glücklicher werden, wenn du dich dauernd nur beschwerst und darüber nachdenkst und darüber redest, wie schlecht alles in deinem Leben ist und was dir alles fehlt. Anstelle dessen konzentriere dich darauf, was du alles hast ! Sei dankbar für alles Tolle in deinem Leben. Nur diese tiefe Zufriedenheit und Dankbarkeit lässt uns grenzenloses Glück erfahren.

 

3.  Das Lösen von Blockaden in unserem Körper und Geist, indem wir in unserem Leben eine gewisse Disziplin einhalten; Disziplin bezieht sich hier vor allem auf Körper- und Atemübungen, auf unsere Ernährung, Schlaf und den Umgang mit Arbeit und Erholung

Das Verringern von Blockaden in unserem Körper & Hindernissen in unserem Geist führt dazu, dass sich unsere körperlichen Funktionen in einem harmonsichen Gleichgewicht befinden. Hier wird unter anderem die Asana und Pranayama Praxis im Yoga angesprochen. Doch da Yoga ein ganzheitliches Konzept ist, wird auch hier unser gesamter Lebensstil definiert. Etwas einfacher ausgedrückt wir von uns erwartet, dass wir regelmäßig Sport machen und meditieren. Uns gesund ernähren, also frische, pflanzliche Lebensmittel zu uns nehmen, die unseren Körper mit viel Prana aufladen. Einen gesunden Schlafrythmus haben, also früh ins Bett gehen und früh aufstehen und mindestens 8 Stunden schlafen. Und zu guter Letzt eine gute Work-Life Balance haben, wie man es heutzutage ausdrücken würde.

 

4. Das Studieren und das wiederholte Überprüfen unserer eigenen Entwicklung

Im vierten Prinzip von Niymama geht es um Persönlichkeitsentwicklung. Ein sehr interessantes Thema zu dem es gerade in letzter Zeit immer mehr Bücher, Podcasts und Workshops gibt. Meiner Meinung nach ist Persönlichkeitsentwicklung sehr wichtig und was Pantanjali hier betont ist, dass wir nie fertig sind damit. Wir unterliegen dem ständigen Wandel und jede Weiterentwicklung bringt neue Herausforderungen mit sich. So wird es immer neue Hindernisse zu überwinden geben. Doch durch intensives Studieren und Suchen nach Weisheit entwickelt sich eine Verbindung zu höheren Kräften. Dadurch können wir ein tiefes Verstehen selbst von äußerst komplexen Dingen erlangen.

 

5. Erfurcht gegenüber einer höheren Kraft oder das Annehmen unserer eigenen Begrenztheit im Vergleich zu der allwissenheit Gottes

Im letzten Absatz beschäft sich Niyama mit Gott. Für viele wirkt diese Wort „Gott“ erstmal abschreckend, weil es irgendwas mit Glaube, Religion und Kirche zu tun hat. Doch Yoga ist keinesfalls eine Religion noch hat es irgendetwas mit einer Religion zu tun.  Durch die Verehrung Gottes wächst die Fähigkeit in uns, jedes ausgewählte Objekt in seiner Vollkommenheit zu erkennen. Dazu braucht es jedoch keinen Gott. Es reicht schon wenn wir uns mit dem Gedanken anfreunden können, dass es irgendeine höhere Macht als den Menschen gibt. Für manche ist das Gott, für andere ist es das Universum, Naturgesetzte oder eine andere höhere Macht. Hier soll und nur bewusst werden, dass der Mensch nicht allwissend ist und auch unser Verständnis vom großen Ganzen vielleicht begrenzt ist. Außerdem sollen wir jedes ausgewählte Objekt in seiner Vollkommenheit anerkennen. Jeder Mensch, jedes Lebewesen, alles was auf dieser Welt geschaffen wurde ist Vollkommen so wie es ist, auch wenn dies nicht jeder erkennen möchte. So bist du vollkommen genau so wie du bist, genauso wie ich vollkommen bin, auch wenn wir uns komplett voneinander unterscheiden.

 

Das waren die ersten zwei Glieder des 8 stufigen Yoga-Wegs, etwas ausführlicher dargestellt. Ich hoffe ich konnte dir in diesem Post die Grunssätze der Lebensphilosophie des Yoga anschaulich machen und etwas näher bringen. Der nächste Blogpost wird sich mit den nächsten 3 Stufen befassen: Asnana, Pranayama und Pratyahara.

 

 

Namaste   ☼

Yoga – Was ist das überhaupt ?

Yoga – Was ist das überhaupt ?

Es ist in aller Munde, jeder der hip ist hat heutzutage schon mal eine Yogastunde mitgemacht. Mittlerweile gibt es unzählige Yoga-DVD’s , Videos zum üben im Internet und Yogastudios etablieren sich in Städten wie Fitnessstudios. Doch eigentlich ist Yoga gar nichts neues, sondern schon mindestens 3000 jahre alt. Nur damals war Yoga hier in der westlichen Welt noch gar kein Begriff, denn sein Ursprung liegt in Indien.

Mit der Zeit entwickelten sich viele verschiedene Stilrichtungen und Variaten von Yoga. Doch eines haben alle gemeinsam und das ist das Ziel, Körper, Geist und Seele zu vereinen. Die Form, die den meisten geläufig sein wird ist das Vinyasa Power Yoga oder auch oft nur Power-Yoga genannt. Bei Vinyasa-Yoga steht ganz klar die dynamische Bewegung im Fluss mit dem Atem im Vordergrund. Doch auch andere Stile wie zum Beispiel: Hatha-, Astanga- und Yin-Yoga werden auch bei uns praktiziert. Die jeweiligen Variationen beziehen sich letztendlich jedoch nur auf die Asanaübungen.

 

Yoga – die Wissenschaft vom Leben

Yoga ist viel mehr als nur der herabschauende Hund, ein Sonnengruß oder einen Spagat zu können. Oft sieht man auf Social Media diese ganzen tollen Bilder von gelenkigen Yogi’s, die die schwierigsten Asanas mit Leichtigkeit meistern. Doch Yoga ist nicht nur das, was man nach Außen sieht. Es ist vielmehr das, was im Inneren passiert. Den eigentlichen Prozess können wir von außen gar nicht wahrnehmen. Natürlich hilft uns das üben von Asanas sportlicher und dehnbarer zu werden, doch wenn man sich wirklich darauf einlassen will, den Yogaweg zu gehen, dann ist die Asana-Praxis nur ein Schritt, eine Stufe von 8, die Yoga ausmachen.

Eine weitere Stufe, die vielleicht einigen bekannt ist, ist das Pranayama. Die Atemübungen. Wenn man Asanans übt kommt man nicht darum herum auch auf seine Atmung zu achten, denn darum geht es ja schließlich beim Yoga, Atem und Bewegung fließen lassen um dadurch Blockaden im Körper zu lösen. Es gibt verschiedene Techniken der Atmung, doch gleich welche Technik wir anwenden, atmen wir immer durch die Nase. Die Atmung ist ein Weg um Prana in unseren Körper aufzunehmen, also die „kosmische Lebensenergie“, ohne die nichts existieren kann. Andere Quellen für die Aufnahme von Prana ist die Energiezufuhr in Form von Nahrung und Wasser. Woran wir wieder erkennen können, dass die ursprüngliche Form von Yoga eine vollständige Wissenschaft vom Leben ist und sich nicht nur mit dem üben von Asanas & Pranayama beschäftigt. Es ist das älteste System der Welt zur persönlichen Entwicklung, Stärkung des Körpers und Harmonisierung von Geist und Seele.

 

Die 8 Stufen des Yoga

Der Yogaweg besteht aus 8 Gliedern nach Patanjali. Er unterscheidet die 8 Stufen wie folgt:

Yama – unsere Haltung gegenüber der Umwelt

Niyama – unsere Haltung gegenüber uns selbst

Asnana – Praxis der Körperübungen

Pranayama – Praxis der Atemübungen

Pratyahara – Das Nachinnenrichten der Sinne

Dharana – Die Fähigkeit unseren Geist auszurichten

Dhyana – Die Fähigkeit unseren Geist kontinuierlich in einer Verbindung mit dem was wir verstehen wollen verweilen lassen

Samadhi – Die vollkommene Vereinigung mit einem Objekt, das wir verstehen wollen

 

Yama und Niyama verkörpern den ethischen Verhaltenskodex und haben jeweils 5 Prinzipien.

Asnana und Pranayama disziplinieren den Körper und Geist. Durch Pratyahara wir diese Ausrichtung nach Innen erfahren.

Dharana, Dhyana und Samadhi verkörpern die Meditation, die Fähigkeit unseren Geist auf ein Objekt auszurichten.

 

Das Ziel ist die Freiheit

Yoga in seinem Ganzen ist die Selbstzentrierung welche Tiefe, Leichtfertigkeit und Anmut verbindet. Der  tiefe Kontakt mit deinem wahren Selbst. Das höchste Ziel der Yoga-Praxis ist die Freiheit. Freiheit bedeutet, dass wir Handlungen vermeiden, die ablenkende oder störende Auswirkungen auf uns haben und nicht mehr den Folgen des Wirkens der klesa ( Hindernissen, die tief in uns verankert sind und uns immer wieder ind en Weg stellen ) unterliegen. Egal wo wir anfangen wird sich unser Weg von dort aus entwickeln. Es wird eine ständige Bemühung erforderlich sein das Wirken der klesa in unserem Geist zu verringern. Doch durch eine regelmäßige Praxis wird Yoga dein Leben verändern.

 

 

Namaste    ☼

Dinkel Vollkorn Brot

Dinkel Vollkorn Brot

Dinkelvollkorn Brot

Du brauchst ein einfaches Rezept für ein gehaltvolles und gesundes Brot, ohne viel Zeit zu investieren? Dann bist du hier genau richtig! Heute teile ich mein simples Lieblingsrezept für ein gesundes Vollkornbrot aus Dinkel. Als ich noch ein Kind war haben meine Mutter und Ich immer zusammen Brot gebacken. Ich kann mich erinnern, dass es damals nichts besseres für mich gab, als die erste Scheibe von einem noch warmen, frisch gebackenem Brot. Selbstgebackenes Brot ist meistens viel gesünder, wie geakauftes Brot , braucht nicht viel Zeit oder Aufwand und man weiß genau was drinn steckt!

Alles was Du brauchst ist eine Schüssel, ein Backblech und eine Brotbackform und schon kanns losgehen:

Lasse den Dinkel in heißem Wasser mindestens 2 Stunden einweichen. Dann alle Zutaten in einer großen Schüssel vermischen und zu einem glatten Teig kneten. Der Teig muss nicht nochmal aufgehen und kann deshalb direkt weiterverarbeitete werden. Er kann direkt in einer Brotbackform in den Ofen. DAs Brot muss bei 180 °C Umluft insgesamt eine Stunde backen. Nach 10 Minuten die Oberfläche längs mit einem Messer ca. 1cm tief einritzen. Falls die Oberfläche zu dunkel wird, kann man die Backform mit einer Alufolie abdecken, damit es nicht anbrennt.

Zubereitung

Lasse den Dinkel in heißem Wasser mindestens 2 Stunden einweichen. Dann alle Zutaten in einer großen Schüssel vermischen und zu einem glatten Teig kneten. Der Teig muss nicht nochmal aufgehen und kann deshalb direkt weiterverarbeitete werden. Er kann direkt in einer Brotbackform in den Ofen. DAs Brot muss bei 180 °C Umluft insgesamt eine Stunde backen. Nach 10 Minuten die Oberfläche längs mit einem Messer ca. 1cm tief einritzen. Falls die Oberfläche zu dunkel wird, kann man die Backform mit einer Alufolie abdecken, damit es nicht anbrennt.

Zutaten:
  • 450g Dinkelvollkornmehl
  • 150g Dinkel
  • 250ml Wasser
  • 7g  Hefe ( eine Packung Trockenbackhefe)
  • 2 EL Leinsamen
  • 2 EL Kürbiskerne
  • 100g kernige Haferflocken
  • eine Prise Salz
Gesunde Essgewohnheiten

Gesunde Essgewohnheiten

Ich möchte dir einige Tipps geben, die dir helfen sollen gesunde Essgewohnheiten in dein Leben zu etablieren oder auch einfach eine kleine Anregung sind, deine jetztigen Essgewohnheiten zu verbessern.

Viele Menschen fragen mich um Rat, wie sie sich gesund ernähren sollen, wenn sie doch den ganzen Tag auf der Arbeit oder Unterwegs sind und nicht zuhause essen können. Doch selbst zuhause fällt es vielen schwer richtig zu planen oder einfach gesunde und passende Essstrukturen und -gewohnheiten zu entwickeln. Deshalb möchte ich dir heute ein paar meiner persönlichen Tipps mit auf den Weg geben.

Klare Strukturen!

Das Erste und Wichtigste, was du in Angriff nehmen solltest, ist eine klare Struktur zu schaffen. Das heißt nicht, dass du jede eizelne Mahlzeit genau planen musst, aber es ist gut zu wissen, wie viele Mahlzeiten und wann du ungefähr essen wirst zum Beispiel: Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Viele fühlen sich mit 3 großen Mahlzeiten am wohlsten, du kannst natürlich auch noch 2 kleine Snacks dazwischen einbauen, wenn du dich mit 5 Mahlzeiten wohler fühlst. Deine Essstruktur sollte auf deine persönlichen Vorlieben und deine tägliche Routine angepasst sein.

Lass keine Mahlzeit aus!

Meiner Meinung nach ist das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages.Ich kenne einige Leute, die Probleme damit haben jeden morgen ein gesundes Frühstück zu essen. Gerade wenn du in die Schule / Uni oder zur Arbeit gehst, braucht dein Gehirn Energie um richtig zu arbeiten. Mahlzeiten auszulassen führt oft dazu, dass man sich im späteren Verlauf des Tages überisst ( „binge eating“) oder am Abend Lust auf Süßigkeiten bekommt, was mit dem Blutzuckerspiegel zusammenhängt. Wenn du mehrere Mahlzeiten über den Tag verteilt zu dir nimmst, hälst du deinen Blutzuckerspiegel konstant und vermeidest so extreme Hungergefühle, Binge-Eating und ungewollte Gewichtszunahme. Wenn du alle 4-5 Stunden etwas isst versorgst du deinen Körper konstant mit Energie.

Sei vorbereitet!

Es ist immer gut, genug gesunde Lebensmittel im Haus zu haben. Wenn man die Süßigkeiten und den ungesundem Kram erst gar nicht kauft, isst man ihn auch nicht. Versuche doch mal eine wöchentliche Liste mit Mahlzeiten und den Lebensmittel, die du dafür einkaufen musst zu erstellen. So kannst du auch Mahlzeiten vorbereiten um immer eine gesunde Alternative zu haben, wenn mal nicht genug Zeit zum kochen ist. Dadurch verhinderst du, dass du Mahlzeiten auslässt und dann später vielleicht zu der ungesunden Fast Food Variante greifst, weil der Hunger schon so groß ist.

Mein persönlicher Spezialtipp: Nicht hungrig einkaufen gehen! Wenn ich mit leerem Magen und hungrig einkaufen gehe, kaufe ich jedes Mal viel zu viel und auch Lebensmittel, die ich eigentlich gar nicht esse. In solchen SItuationen ist man leicht verführt ungesunde Entscheidungen zu treffen.

Nimm Dir Zeit!

Wenn es dann zum eigentlichen essen kommt ist das Wichtigste sich Zeit zu nehmen. Setzt dich hin! Es ist egal ob du dich an den Tisch setzt, auf den Boden , draußen oder drinnen. Hauptsache du setzt dich, entspannst dich und genießt deine Mahlzeit in einer entspannten Atmosphäre. Versuche es zu vermeiden in gestressten Situationen oder in Eile zu essen. Wenn wir uns beim Essen sehr beeilen oder gestresst sind, vergessen wir oft ordentlich zu kauen und schlucken mehr Luft, was zu Verdauungsproblemen und einem Blähbauch führen kann. Das gleiche passiert wenn wir nicht lange genug kauen. Dann kann deine Verdauung nicht richtig arbeiten, das Essen wird nicht richtig resorbiert und wir fühlen uns meist aufgebläht oder bekommen sogar Bauchschmerzen nach dem Essen.

Ich mache oft die Erfahrung, dass viele Menschen gar nicht wissen, wie es sich anfühlt wirklich satt zu sein und sich ständig überessen oder zu wenig essen. When du dir Zeit nimmst und anfängst auf deinen Körper zu hören, kann das helfen, festzustellen wie du dich gerade fühlst. Dann wirst du merken, ob du noch Verlangen nach mehr hast oder eigentlich schon satt bist und kannst rechtzeitig aufhören zu essen. Du solltest nach einer Mahlzeit keine Bauchschmerzen haben und dich vollgestopft fühlen, dass ist ein Zeichen dafür, dass du nicht aufmerksam genug warst. AUßerdem solltest du 2-3 Stunden bevor du ins Bett gehst deine letzte Mahlzeit zu dir nehmen, denn unsere Verauung wird gegen Abend langsamer und es fühlt sich nicht gut an und ist auch nicht gesund sich mit vollem Magen ins Bett zu legen.

Trink genug Wasser über den Tag!

Für unseren Körper ist es sehr wichtig, dass wir dauerhaft gut hydriert sind. Jedoch sollte man nicht direkt nach oder vor einer Mahlzeit große Mengen Flüssigkeit zu sich nehmen. Das würde unsere Magensäfte ganz schön durcheinander bringen und die Verdauung behindern. Am Besten ist es am Morgen, nach dem aufstehen, ca. einen Liter Wasser zu trinken. Wir schwitzen in der Nacht und unser Körper braucht am Morgen erst mal Wasser. Generell sollte man 2-3 Liter Wasser am Tag trinken,  wenn man Sport treibt noch mehr. Versuche mal ein Glas Wasser eine Stunde vor deiner nächsten Mahlzeit zu trinken, denn unser Magen verdaut Nahrung viel besser, wenn er gut hydriert ist.

Ich habe immer eine Flasche Wasser und einen klienen Snack ( einen Apfel oder Banane)  dabei, wenn ich das Haus verlasse. SO muss ich nicht hungern und auf ungesunde Junk Food Alternativen zurückgreifen, wenn ich unterwegs bin.

Was ich nicht oft genug sagen kann ist: Höre auf deinen eigenen Körper! Alle Tipps, die ich dir hier gebe, basieren natürlih nur auf meinen persönlichen Erfahrungen. Du musst dich mit deinen Essgewohnheiten gut fühlen und das umsetzten, was dein Körper dir versucht zu sagen, was für dich am besten ist. Manche Menshen haben mehr damit zu kämpfen gesunde Esstrukturen zu finden als andere. Iss wann immer du hungrig bist, iss ganze Pflanzen und höre auf wenn du angenehm voll bist.

Das ist alles was ich dir heute mit auf den Weg geben möchte. Ich hoffe dieser Artikel war hilfreich für dich, über Kommentare freue ich mich immer!